Pilla`s Danke Schön

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     Einen Nachmittag Geburtstags- Glückwünsche im Internet studiert und enträtselt, eine gern gelöstete Schwerarbeit. Mich haben Eure 28 Glüclwünsche  (soviele waren es bisher) mächtig gefreut seid für die oft herzerwärmenden guten Wunsche heftigt bedankt.  CQ=hieß früher im Funkverkehr: An Alle  -Ihr alle die sie an mich, den Jubelgreis geschickt haben seid hiermit heftig bedankt und habt bitte Verständnis für diesen pauschal ausgesprochenen  Dank eines "alten Adlers"

                           Euer  Pila

Pilla erinnert sich: Die Küntroper Ketzer

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Vereinsurgestein Pilla Hoffmann erinnert sich an die Anfänge unserer Vereinsgeschichte:

„Aller Anfang ist schwer“
Dieses Sprichwort trifft im Kern die Probleme unseres Wiederanfanges.
Freilich, durch Schaden klug geworden, vertrauten wir den Bau unseres neuen Baby III unserem Fluglehrer Hans Fröhlich an. Der hatte ohnehin mit seiner neuen Firma Pleite gemacht, die Werkstatt stand leer, es konnte beginnen und es wurde auch. Zugleich wurde der „gefundene Ford-LKW“ zur Winde umgebaut und ein GU5 Segelflug-Transportwagen ebenfalls. Im Frühjahr 1952 standen das Baby, ein gekaufter SG 38 und die Winde zur großen Tauf-Fete im Garten des Hotels zur Post bereit. Das Baby III wurde vom Bürgermeister auf den Namen des heimischen Zeppelin-Pioniers Karl Berg, der Gleiter Stadt Werdohl getauft, es konnte losgehen, denn mit den Küntroper Bauern hatten wir einen vorläufigen Pachtvertrag über ein Fluggelände unterhalb der früheren Kuschert vereinbart. Ob alle damaligen 149 Mitglieder!!!!! auf der Matte standen weiß ich nicht mehr. Wohl erinnere ich mich, dass ein Mords-Gedränge auf einen Start herrschte. Der Überprüfungsstart wurde auf dem offenen SG 38 im Hochstart absolviert. Was in einem offenen Gleiter offiziell verboten war. Da wir noch keine Anschnallgurte für das Baby III besaßen, hatten wir uns mit einer Pflugleine eines Bauern nicht angeschnallt, aber angebunden. Unsere Start-Euphorie bescherte uns die erste Panne, als wir fröhlich über der Küntroper Fronleichnamsprozession herumkurvten was zur Folge hatte, dass selbst fromme Küntroper nicht zur Monstranz sondern zum Baby bei seinen Steilkurven schauten, hatten wir „Ketzer“ abends die Kündigung fürs neue Gelände auf dem Tisch.

Pilla erinnert sich: Die Winde ist da, aber noch keine Flugzeuge

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Vereinsurgestein Pilla erzählt aus unserer Vereinsgeschichte...

Nur, woher das „liebe Geld“ nehmen, wenn nicht stehlen? Da kam uns ein einleuchtender Gedanke. Die Militärkapelle der ehemaligen Garnison Paderborn, die als Wehrmachts-Kapelle in Südwestfalen (auch in Werdohl) Konzerte gegeben hatte, tingelte in den frühen 50ern als „Paderborner Husaren“ durch die Lande, also auch durchs Sauerland. Unsere Bitte um einen Auftritt im Hotel zur Post wurde erhört. Die Ex-Militärs hauten im Hotel zur Post auf die Pauke, es wurde ein Riesenerfolg und wir hatten das erste Geld für einen Start in die Flugsaison in der Tasche. Ein Abenteuer wurde die Beschaffung der ersten Winde. Da lag seit dem Kriegsende ein Ford-LKW in einem Steinbruch an der B236. Der schien uns noch gut erhalten und außerdem hatte der einen 90 PS Benzinmotor. In Deutschland gab es damels keinen Automotor über 100 PS, 90 würden es auch tun. Gedacht, getan, wir „holen den LKW einfach ab“ - sprach da einer von Klauen? Dessen Motor hatten wir wieder fahrfähig gemacht, unsere „Fachleute“ legten im Kardangetriebe des LKW eine Seite still und so wurde das Stahlseil das wir persönlich aus der Seilwirkerei im Ihmerter Tal abgeholt hatten in das Felgenbett des rechten Hinterrades, das aufgebockt so frei drehend, das Seil aufnahm das neben dem LKW hergeleitet wurde. Das Gerät war da, jetzt fehlten nur noch die Flugzeuge.

Pilla erinnert sich: Wiedergründung nach dem Krieg

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Vereinsurgestein Pilla Hoffmann erinnert sich an die Anfänge unserer Vereinsgeschichte.

Nachdem sich der „Pulverdampf" und die ihn verursachende NS-Ideologie verzogen hatte, war unser Resumee was unseren geliebten Luftsport anging niederschmetternd. Fast die Hälfte der Vereinsjugend war gefallen, zwei Beinamputierte und andere, durch Verwundungen fluguntauglich gewordene Freunde, das weitere Ergebnis. Die Segelflugzeuge in der Wellblechhalle auf der Kuschert von Fremdarbeitern, Polen und Russen zerschlagen, sie wurde von den Bauern als Scheune genutzt. Das Segelfliegen ja, selbst die Gründung von Lufsportvereinen wurde verboten. Der zaghafte Versuch, unser selbst erbautes Heim auf der Kuschert per Gerichtsbeschluß als Vereinsbesitz zu retten scheiterte noch vor der ersten Instanz. Sieben Jahre sah es so „endzeitlich“ aus. Bis 1951 auf einmal die Gründung von Luftsportvereinen ja, sogar das Segelfliegen wieder erlaubt wurden. Beim Besuch der ersten Flugtage – beispielsweise in den Borkenbergen – staunten wir darüber, wieviel Segelflugzeuge und Winden in Scheunen und stillgelegten Fabriken offenbar versteckt das Verbot überlebt hatten. Unser Ehrgeiz, es denen nachzutun war geweckt. Bei der Wiedergründung unseres Vereins unter dem aus Trümmern des Echterdinger Zeppelinunglücks angefertigten Leuchters, im Hotel zur Post, war der alte Commerzienrat Alfred Colsmann, ehemaligen Chef der Zeppelin-AG in Friedrichshafen unser Ehrengast. Wir hätten starten können – allein, es fehlte uns das Geld.

Stammtisch immer am 1. Freitag im Monat

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Hallo,

am Freitag den 02. Dezember 2016 um 19 Uhr wollen wir uns erstmals zu einem Stammtisch treffen.

Danach sind wir immer an jedem ersten Freitag im Monat um 19 Uhr in der Kantine der alten Halle am Flugplatz und erwarten euch.

Alle Mitglieder und Freunde sind herzlich willkommen 

Euer Vorstand 

Impression vom Flugplatz

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Wetter am Flugplatz



Quelle: www.meteomedia.de / Klicken für großes Bild