Pilla erinnert sich: Wir ziehen um!

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Vereinsurgestein Pilla erinnert sich an die Anfänge der Vereinsgeschichte:

Das ist zwar leicht gesagt; in Wirklichkeit aber problematisch. Küntrop war zu Fuß oder per Fahrrad leicht zu errreichen. Deilinghofen aber, wo inzwischen fast alle Vereine, die vor und im Krieg dort geflogen hatten wieder starten, liegt mehr als 30km entfernt. Ohne Auto kaum zu erreichen. Damals besitzen aber ganze drei Mann im Verein ein Auto. Kommt hinzu, daß wir Flugzeuge, Winde und das übrige Startgerät bei Deilinghofer Bauern auf Transportwagen in deren Scheunen unterbringen müssen. Ein Flug-Tag beginnt mit mühsamer Montage, wer schon jemals einmal einen SG 38 mit seinen dutzend Spannschlössern aufgerüstet hat weiß, wovon ich spreche. Hinzu kommt, dass die Polizei den mehr oder weniger illegalen Transport des Materials mit nicht zugelassenen Fahrzeugen beobachtet, wie unsere Winden - mit ihrem Fahr-Motor nicht zugelassen auf öffentlichen Straßen - aufs Fluggelände fahren. Unseren Einwand, es handele sich da doch um „fahrbare Arbeitsmaschinen“ will sie nicht gelten lassen. Ein wenig mag es geholfen haben, dass Petscho der Schwere stets für Bier-Nachschub bei den zuständigen Polizeiwachen sorgt. Sprach da jemand von „Korruption?“
Nachdem Karl Dunkers Materialwagen die Last von 11 Fliegern über den Berg schaffte war für den nötigen Personaltransport gesorgt. Platz genug war auf dem alten Truppenübungsplatz für 4 – 5 Flieger. Der Arbeitsaufwand war aber ungewöhnlich hoch.

Impression vom Flugplatz

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Wetter am Flugplatz



Quelle: www.meteomedia.de / Klicken für großes Bild