Pilla erinnert sich: Die Winde ist da, aber noch keine Flugzeuge

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Vereinsurgestein Pilla erzählt aus unserer Vereinsgeschichte...

Nur, woher das „liebe Geld“ nehmen, wenn nicht stehlen? Da kam uns ein einleuchtender Gedanke. Die Militärkapelle der ehemaligen Garnison Paderborn, die als Wehrmachts-Kapelle in Südwestfalen (auch in Werdohl) Konzerte gegeben hatte, tingelte in den frühen 50ern als „Paderborner Husaren“ durch die Lande, also auch durchs Sauerland. Unsere Bitte um einen Auftritt im Hotel zur Post wurde erhört. Die Ex-Militärs hauten im Hotel zur Post auf die Pauke, es wurde ein Riesenerfolg und wir hatten das erste Geld für einen Start in die Flugsaison in der Tasche. Ein Abenteuer wurde die Beschaffung der ersten Winde. Da lag seit dem Kriegsende ein Ford-LKW in einem Steinbruch an der B236. Der schien uns noch gut erhalten und außerdem hatte der einen 90 PS Benzinmotor. In Deutschland gab es damels keinen Automotor über 100 PS, 90 würden es auch tun. Gedacht, getan, wir „holen den LKW einfach ab“ - sprach da einer von Klauen? Dessen Motor hatten wir wieder fahrfähig gemacht, unsere „Fachleute“ legten im Kardangetriebe des LKW eine Seite still und so wurde das Stahlseil das wir persönlich aus der Seilwirkerei im Ihmerter Tal abgeholt hatten in das Felgenbett des rechten Hinterrades, das aufgebockt so frei drehend, das Seil aufnahm das neben dem LKW hergeleitet wurde. Das Gerät war da, jetzt fehlten nur noch die Flugzeuge.

Impression vom Flugplatz

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Wetter am Flugplatz



Quelle: www.meteomedia.de / Klicken für großes Bild